Mittwoch, 18. Dezember 2013

Willy Brandt - zum 100. Geburtstag

Willy Brandt: * 18. Dezember 1913 in Lübeck; † 8. Oktober 1992 in Unkel

„Die Disziplin des dritten Reiches ist Kriechertum und keine Freiheit. Der Antisemitismus und die nationale Hetzpropaganda sind Beschränkung und keine geistige Weite. Der Faschismus ist geistige Sklaverei.“ (Aus einem Artikel im Norges Gymnasialblatt, April-Mai 1933)

„Wir wollen mehr Demokratie wagen.“
„Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein und werden, im Innern und nach außen.“
(Aus der ersten Regierungserklärung als Bundeskanzler, 28. Oktober 1969)

„Wo immer schweres Leid über die Menschen gebracht wird, geht es uns alle an. Vergesst nicht: Wer Unrecht lange geschehen lässt, bahnt dem nächsten den Weg.“
„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“
(Willy Brandt in seinem Grußwort an den Kongress der Sozialistischen Internationale in Berlin, 15. September 1992 )





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